1. Tag: Wien – Marrakesch
Gemütlich zum Flughafen. Wetter schön. Unser Flieger ist nicht voll. Zum Einstand im Flieger Aperol und Caesar Sandwich verspeist. Schatzi Bier und Lasagne, hatte mehr erwartet. Unsere Flugzeit: 4 Stunden. Wir hatten Wolken über dem Land und über dem Meer freie Bodensicht.
Empfang durch unsere örtliche Reiseleitung. Ankunft 16:30; Nicht der angekündigte, aber freundlich. Auf dem Weg zum Hotel erste Orientierungsfahrt. Nein, eigentlich direkt zum Gauklerplatz, durch die Rote Stadt. Direkt am Gauklerplatz wurden wir dann motiviert, uns einmal umzusehen. Naja, mit ach und weh Geld behoben und mit Kaffee dann den ersten Eindruck von Lebendigkeit erfühlt. Gemeinsam wieder vom Treffpunkt zum Bus und zum Hotel. Das Hotel direkt an einer vielbefahrenen Straße. Abendessen 19:30; Das war dann auch nicht berauschend. Leider gab es keine Information vom Reiseleiter, was wir da essen. Das Essen ist gut, aber sehr gewöhnungsbedürftig und Alkohol gibt es keinen! Weil das Hotel keine Bar besitzt und daher kein geschlossener Raum vorhanden war.
Viel Verkehr bis 2 Uhr Früh. Es wurde erst gegen 4 Uhr ruhig auf der Straße. Die Fenster halten genau keinen Lärm ab und die Hupen sind hier das wichtigste am Auto. Das Zimmer war geräumig, sauber (nach marokkanischem Standard) und auch die Betten super zum Ausruhen.
2. Tag: Marrakesch – Casablanca
Aufgewacht mit feinem Sprühregen. Ab 7 Uhr gab es Frühstück.
Nach dem Frühstück Fahrt um 9 Uhr nach Casablanca, berühmt durch den gleichnamigen Film mit Ingrid Bergman und Humphrey Bogart.
Aber zuerst 3 Stunden Fahrt und ca 253 km. Vorbei an endlosen Getreidefeldern, Olivenhainen. Auch die eine oder andere Schaf- oder Ziegenherde mit Schäfer konnte man sehen. Kühe sind selten.
Mit einem Stopp bei der imposante Moschee Hassan II sowie die Promenade von Ain Diab dem Strand von Casablanca begannen wir die Stadt zu erobern.
Bei einer Stadtrundfahrt konnten wir uns einen Eindruck von der Hassan II Moschee machen. Leider konnten wir uns nur vom Vorplatz aus von der architektonischen Meisterleistung und Monumentalität überzeugen lassen. Weiter ging unsere Stadtbesichtigung durch das französische Viertel (erkennbar an den vielen französischen Balkonen) vorbei an der Kirche Notre-Dame de Lourdes – Besonderheit ihre Glasfenster. Bei einem Rundgang in Mechouar, ein typischer kleiner Markt mit allem, was man so zum Leben braucht. Vorallem aber das Haus Bennis das 1930 gegründet wurde und seit vier Generationen die Kunst der marokkanischen Konditorei im Habous-Viertel fort führt. Es ist eine echte Familieninstitution in Casablanca. Wir sind zwar vorbei gegangen aber es wurde uns nicht aktiv gezeigt schon gar nicht konnten wir die Spezialitäten kosten.
Anschließend dann wieder zurück in Richtung Hotel. Dabei stoppten wir am Place Mohammed V und dem Taubenbrunnen. Hier konnte man die Art Deco-Architektur von Casablance sehen die rund um diesen Platz auch noch mit dem Postamt, Justizpalast oder Kino aus den 1920-1930 Jahren gut vertreten ist. Mit etwas Glück sahen wir auch die ehemalige Sacre-Coeur-Kirche, heute ein Kulturzentrum. Sie vereint auf subtile Weise Art Deco, Neogotik und Neomauren Stil in sich. Nach diesen Stopps wurde es dann doch Zeit unser Hotel anzusteuern.
Unser Hotel für 1 Nacht. „Odyssee“. AUCH 4 Sterne schick und ansprechend auf den ersten Blick. Betten waren angenehm und die Bar hatte zumindest vor dem Abendessen ein Bier. ABENDESSEN 19:30. ZIMMER 419 lag aber im 5.Stock. Besonderheit: Nur weil der Speisesaal im 1. Stock war, waren alle Zimmer 1 Stock höher. (Man hätte auch neue Zimmernummern machen können).
3. Tag: Casablanca – Rabat – Meknès – Fès
Wetter sonnig und frisch 16 Grad
Aufgrund von organisatorischen Unstimmigkeiten konnten wir doch erst ab 7:00 Uhr Frühstücken, geplant und bestellt war es für 6:30 Uhr. Wir fuhren pünktlich um 8 Uhr nach Rabat, ca 1 Std 30, der weißen Hauptstadt Marokkos. Unser erster Stopp war der Königspalast. Die majestätischen Architektur und historische Bedeutung war einen Besuch wert. Er befindet sich im Herzen von Rabat und ist der offizielle Sitz des Königs von Marokko und verkörpert die Macht des Landes.
Der monumentale Komplex aus dem Hassan-Turm und dem Mausoleum Mohammed V. ist eine der symbolträchtigsten Sehenswürdigkeiten von Rabat. Der Hassan-Turm, ein unvollendetes Minarett aus dem 12. Jahrhundert, sollte der höchste religiöse Turm der Welt werden. Gegenüber dem Turm beeindruckt das Mausoleum Mohammed V. mit seiner raffinierten Architektur und seiner prächtigen Dekoration. Diese Stätte, die von der königlichen Garde in traditionellen Kostümen bewacht wird, beherbergt die Gräber von König Mohammed V. und seinen Söhnen.
Die Kasbah des Oudayas bietet neben den majestätischen Festungsmauern viele Attraktionen: charmante Gassen, einen üppigen Garten, ein wunderschönes Museum für Kunsthandwerk und einen Panoramablick auf den Ozean.
Bevor wir weiter fuhren haben wir in unserer Mittagsfreizeit sehr guten Fisch an der Flussmündung unterhalb der Kasbah gegessen. Ab 13:00 fuhren wir dann weiter nach Meknès, 152 km.
Meknes ist eine der vier Königsstädte Marokkos, Wir waren beeindruckt von der Größe der Monumente, die unter der Herrschaft von Sultan Moulay Ismail im 17. Jahrhundert errichtet wurden, der mit Versailles konkurrieren wollte. Bei einem Spaziergang durch die Medina sahen wir das Kunsthandwerk nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Lebens in Marokko ist. Der Abschluss unseres Spazierganges über den Place El Hedim zum monumentalen Tor Bab Mansour, dem Triumphtor. Der Name „Mansour“ bezieht sich auf den Handwerker, der die Dekoration entworfen haben soll
Nachmittags Ankunft in Fès. Nächtigung.
4. Tag: Fès
Fes ist das geistige und intellektuelle Herz von Marokko. Die Königsstadt versetzte uns mit ihrer bemerkenswerten Authentizität in die Vergangenheit. Wir lernen wir bei einem Stadtrundgang die älteste der vier Königsstädte näher kennen, deren Medina Fes el-Bali vermutlich die älteste der Welt ist. Durch das Bab Boujloud-Tor (Eingang ist blau, der Ausgang grün) betreten wir die mittelalterliche Welt. Die engen Gassen, die eigentlich einem Labyrinth gleichen, doch einen besonderen Charme versprühen. Bei unserer verschlungenen Tour innerhalb der Stadtmauern der Medina von Fes kommen wir auch an der Medersa Bou Inania, eine islamische Hochschule. Sie wurde schon 1350 gebaut und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Das innere war dann aber den Abstecher und den zusätzlichen Eintritt (€ 2,-) durchaus okay. Wir konnten wunderschöne Holzschnitzereien, feinste Stuckarbeiten und farbenfrohe Mosaike bewundern.
Traditionelles Handwerk, zudem wir nicht ganz freiwillig geführt wurden, um auch diese handwerklichen Produkte zu erwerben. So konnten wir uns von den Farben der Gerbereien Chouara und dem etwas stechenden Geruch überzeugen. Im Vorbeigehen konnten wir einen Blick in das Mausoleum von Moulay Idriss II, dem Gründer der Stadt erhaschen. Natürlich prunkvoll ausgestattet. Weiters wurden wir zu einem Mittagessen nach marokkanischer Art verführt. Da gab es traditionelle Tajines, Couscous und orientalischem Gebäck und natürlich Orangen. Nach dem Essen weiter durch die Medina dabei erhaschten wir einen Blick in die Al Quaraouiyine Universität und ihre Moschee, Weltkulturerbe und Wissenszentrum. Müde erreichten wir wieder das Hotel. Abendessen 19 Uhr.
5. Tag: Fès – Ifrane – Errachidia – Erfoud
Abfahrt 7:30 Frühstück 6:30 Strecke: 415 km
Fahrt durch Zedernwälder ins Landesinnere. Mit dem Nationalpark Ifrane ist der Ort in der Region Fès-Meknès weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Denn hier leben Berberaffen in Marokko in freier Wildbahn. Eine schöne Abwechslung am Straßenrand. Gleichzeitig überqueren wir den Mittelatlas, passieren die Wintersportzentren Ifrane auch „die Schweiz von Marokko“ genannt. sowie ein weiters Wintersportgebiet bei Azrou und erreichen Erfoud via Midelt.
Viel vom Land gesehen, aber mit 8 Std. Fahrt fertig. Wir hoffen, dass wir das angekündigte Hotel haben, denn dann steht Relaxen am Pool am Programm. Das war eine herrliche Erfrischung und gute Entspannung. Abendessen ab 19:30. Das Ambiente war okay, das Essen naja aber Hunger ist doch der beste Koch. Einige haben sich das Abenteuer Wüste noch erlebbar gemacht und die Gelegenheit zu einem fakultativen Ausflug zu den Sanddünen von Merzouga genutzt. Nächtigung in Erfoud.
6. Tag: Erfoud – Tinghir – Ouarzazate
Es ist bewölkt und damit ist es gefühlt angenehmer. Ab 7 Uhr gab es Frühstück und um 9 Uhr geht es los, doch zuvor müssen noch Fossilien und Datteln angeschaut und gekauft werden. 6 Stunden erwarten uns heute. Wir fuhren durch die sogenannte Hamada (Steinwüste) nach Tinghir. Ein weiteres Highlight in der Nähe der Stadt ist die Todra-Schlucht. Die Felswände der Schlucht sind bis zu 300 Meter hoch. Die Schlucht bot tolle Fotomotive. Wir befinden uns in Südmarokko und hier können wir auf der ‚Straße der 1000 Kasbahs‘ viele aus Lehm gestampfte Burgen und Dörfer aneinander gereiht sehen. Hier leben viele der Ureinwohner Marokkos, die Berber bzw. eigentlich die Imazighen (bedeutet „Freie“), wie sie sich selbst nennen. Kasbah bedeutet so viel wie Wohnburg oder Lehmburg. Bei 45 Grad und mehr sorgten die Behausungen der Berber für ein erträgliches Wohnklima. Die Landschaft entlang der ‚Straße der 1000 Kasbahs‘ ist meist eine einzig grüne Fluss-Oase. In der Gegend gibt es drei große Flüsse Draa, Dadés und Todra. Durch sie wachsen hier Dattelpalmen, Obst- und Olivenbäume. Über die Straße der 1.000 Kasbahs erreichen wir Ouarzazate und damit auch eine der sehr sehenswerten Kasbah Taourirt als Tor zwischen Wüste und Quarzazate hat sich hier eine echte Filmstadt entwickelt. In den Atlas Corporation Studios kann man einen Einblick in die Drehorte von Game of Thrones, Die Päpstin, Der Medicus, Asterix und Obelix und vielem mehr sehen. Auch wird die Stadt als das „Tor zur Sahara“ genannt und befindet sich auf einer wüstenähnlichen Hochebene in ca. 1.200 m Höhe. Nächtigung in dem wohl schönsten Hotel der Rundreise.
7. Tag: Ouarzazate – Kasbah Ait Ben Haddou – Marrakesch
Frühstück ab 6:30 Abfahrt 8 Uhr
Wir fahren durch das Tal der Rosen (Valle delle Rose) die volle Pracht der Blume entfaltet sich zwischen April und Mai, wenn die Luft vom Duft unzähliger Blüten erfüllt ist. In Kelaat M’Gouna dreht sich alles um die kostbaren Rosenextrakte, während man entlang der Nationalstraße 9. Unser erster Stopp des Tages ist das bekannten UNESCO-Weltkulturerbe Kasbah Ait Ben Haddou am Fuße des Hohen Atlas. Bekannt ist die Stadt aber eigentlich für ihre einzigartige Bauweise aus Lehm, die sogenannten Wohnburgen und die Kasbah, die über Ait Ben Haddou thront.
Weiter nach Marrakesch. Wir besuchen die Saadien Gräber. Die Saadier-Gräber aus der Zeit von Sultan Ahmad al-Mansur beherbergen die Überreste von etwa sechzig Mitgliedern der Sa’adi-Dynastie. Diese 1917 wiederentdeckten und sorgfältig restaurierten Gräber sind zu einer herausragenden Sehenswürdigkeit in Marrakesch geworden und dienen als letzte Ruhestätte für Mitglieder der Dynastie aus dem Dra’a-Tal jenseits des hohen Atlasgebirges. Dann ging es zum Jemaa el-Fna – Gauklerplatz und vorher ein Spaziergang durch die Medina.
8. Tag: Marrakesch – André Heller Garten – Wien
ABFAHRT 8:30 Frühstück:
Zum Abschluss Besuch der paradiesischen Gärten des Künstlers André Heller in der Nähe von Marrakesch. In einem der schönsten Gärten der Welt erleben wir eine opulente, botanische Inszenierung. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien. 2000 km zurückgelegt im Bus



































































































































































































