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Nordkap  22. Juni - 5. Juli 2017
Donnerstag 22. Juni 2017 Anreise: via Auto Höflein – Hamburg Abfahrt: 04:00 Uhr, Wetter: angenehm und trocken Über St. Christophen gelangen wir zur A1. Problemlos gelangen wir über die A1 und A8 bis Regensburg. Hier gab es Fahrerwechsel und natürlich ein Päuschen. Weiter über noch einige Autobahnen bis wir endlich zum ersten mal den Richtungsanzeiger Hamburg/Bremen passieren. In der Zwischenzeit wurden wir mit Unwetterwarnungen im Raum Hamburg konfrontiert und unser Navi meinte, wir sollten großräumig ausweichen. Hm.. das taten wir nicht und es erwies sich als sehr guter Entschluss denn der Sturm und das Hagelunwetter zog rasch über Hamburg und die A7. Wir sahen sehr wohl noch die Spuren aber auch da hatten wir keine Probleme mehr. Ankunft 16:30 in unserem Hotel. Das lag wirklich sehr in der Nähe vom Bahnhof und es war gut, vorab gebucht zu haben. Aufgrund des Unwetters und der massiven Störung des Bahnverkehrs war für viele das Weiterkommen unmöglich und alle suchten Quartiere zum Nächtigen. Aber, wir stellten uns auf den bewachten Parkplatz (wichtig!!) schleppten unsere „kleinen“ Koffer in unser Zimmer und gingen anschließend die Gegend erkunden. Da das Chaos bei der Bahn sehr groß war schrieb ich Eveline, was passiert ist, damit sie eventuell Vorsorge treffen konnte. Keiner wusste, ob die Züge fahren würden!!!! Nachdem das erledigt war, wurde es Zeit, sich ein gutes Essen zu gönnen. Gesagt getan. Im Bahnhof ein guter Döner und ein Bier – das war heute redlich verdient. Obwohl erst 19:30 gingen wir zu unserem Hotel zurück. Die Betten im Hotel waren sehr in Ordnung nur der Mief (von der feuchten Wäsche) hätte nicht sein müssen. Egal.
Hauptbahnhof Hauptbahnhof Heidi Kabel Dankmal
Freitag 23. Juni 2017 Hamburg zeigt sich wolkenverhangen und kühl, auch Regen war dabei Ausgeruht begaben wir uns um 8 Uhr voller Erwartung zum Bahnhof. Der Zug kam überpünktlich mit unseren Freunden an. Super. Gemeinsam genehmigten wir uns ein Frühstück - natürlich am Bahnhof. Gestärkt packten wir alle Koffer in unser Auto und dann ging es mit der S-Bahn zu den Landungsbrücken (wir wollten diese auch ohne Hafengeburtstag sehen). Ein kleiner Fußmarsch zum „Michl“. Dies erwies sich als sehr gute Idee. Der Innenraum dieser Kirche ist absolut sehenswert. Gemütlich gingen wir wieder zurück und fuhren zum Bahnhof. Nicht, das Eveline nicht lieber Kaffee getrunken hätte, aber sie musste noch neue „Stecken“ für Thuri organisieren. Also Aufteilung – sie organisiert Stecken – Schätzchen holt das Auto mit den Koffern und Thuri und meinereiner blieben im Bahnhof. Wir schicken die großen Koffer mit dem MSC Bus zum Schiff und fuhren dann gemütlich mit dem Auto nach Hamburg/Steinwerder zum Schiff. Das Prozedere war diesmal aber sowas von entspannt – herrlich. Ich löste das Parkticket ein und mit leichtem Gepäck checkten wir ein. Hm ein tolles Gefühl, wenn du zur allgemeinen Schlange gehst und der netten Dame mitteilst das du Yacht Club hast. Sie bat uns höflich zu warten und holte einen Butler, welcher uns in einen separaten Bereich bat. Dort wurden wir mit Schampus verwöhnt, kleinen Leckereien, wer wollte und wir wurden nach unserer Lieblings-Tageszeitung gefragt. Als wir 5 Pärchen waren, geleitete uns der Butler zum Check in. Bewaffnet mit einem „Lolly“ gelangten wir an den anderen Passagieren durch die Kontrolle. Das übliche Willkommens Foto und weiter ging es an Deck. Teilweise mit Raunen der Anderen, wenn wir Sie überholten aber nicht ohne ein wenig Genugtuung. Muss ich schon zugeben. Vom Butler geleitet wurden wir dann in den Yacht Club Bereich geleitet. Dort total entspannt – Kabinenbezug und es waren sogar unsere Koffer schon da. Alles viel entspannter als beim ersten Mal. Unser zugeteilter Butler zeigte uns alle Details und bat uns, wenn wir Abendessen gehen wollen, ihm Bescheid zugeben. Er zeigt uns den für uns vorgesehenen Speisesaal. Jetzt wurde es Zeit einmal auf dem Schiff und unserem Bereich anzukommen. Wir gingen an Deck und es spielte keine Rolle, dass das Wetter nicht so toll war. Es war Zeit zum Genießen.  Entspannt wurden daran anschließend von uns Damen die Koffer ausgepackt. Ich vergaß zu erwähnen wir wurden mit einer Fl. Schampus und mit in Schokolade getunkten Erdbeeren in der Kabine begrüßt. Lauter kleine aber sehr feine Details. In unserem Wohnzimmer, der Top Sail Lounge, genossen wir die Aussicht und einen guten Kaffee (einen der vielen die auf dieser Reise noch folgen sollten) auch ein Aperitif ging sich noch aus bevor wir zur Seenot-Rettungsübung gebeten wurden. So, auch erledigt. Wir wissen, wo unser Treffpunkt ist und was wir in einem Ernstfall zu tun haben. Zurück in der Kabine war dann endlich Zeit das Tagesprogramm, die Unterlagen für Spa und Ausflüge durchzublättern. Der Leitfaden, wann, wo und was geboten wird, ist eine hervorragende Planungshilfe. In der Zwischenzeit wurde es Zeit sich auf unser erstes Abendessen vorzubereiten. Dank der Kleidungsempfehlung eine leichte Übung. Unseren Freunden schien das Schiff zu gefallen! Also, unseren Butler kontaktiert und schon ging es unter Begleitung in Richtung Speisesaal. Mit Vorzugsschaltung bei unserer Liftgruppe gelangten wir auf das Deck 7. Vorbei an div. Lokalen und Geschäften zur Liftgruppe im hinteren Teil des Schiffes und wieder hinauf auf Deck 15. Dort wurden wir in Empfang genommen und zu einem Tisch geführt. Selbstverständlich wurden wir sofort von 2 Kellnern umsorgt. Das Essen sehr fein und gemütlich. In der Zwischenzeit sind wir aus Hamburg ausgelaufen – nicht pünktlich – aber das war uns egal. Das Auslaufritual werden wir auf der Reise noch öfter genießen können. Also wie gesagt, nach dem Essen, tat Bewegung auch gut. Wir gingen jetzt nicht unten im Schiff zurück, sondern gingen oben, außen zurück. Es war schon sehr frisch aber egal, ein erhebendes Gefühl und die Vorfreude auf unsere gemeinsame Reise ließ das alles als angenehm empfinden. Bei Cocktails und dem Sammeln schöner Eindrücke verbrachten wir den restlichen Abend in der Lounge.
Landungsbrücken Hafen St.Michaelis (Michl) St. Michaelis Top Sail Lounge Empfang
Samstag 24. Juni 2017 Unser 1. See Tag Irgendwo zwischen Hamburg und Alesund Wetter: kühl max 14 Grad, und Wind mit teilweise rauer See Ein kühler, dafür entspannter Tag erwartet uns. Das Bordprogramm und die Tageszeitung begleiten uns. Sehr gemütlich Frühstück. Ach ja fast vergessen. Eveline war die 1. auf und saß an Deck. Ich organisierte mir um 6:30 einen Kaffee und habe diesen sehr entspannt genossen. Allgemeines Frühstück dann so gegen 8 Uhr. Das sollte so unsere Zeit werden, wenn nicht gerade ein Ausflug am Programm stand. Also einige Aktivitäten gefällig. Von Aerobic, Basteln, Mini Golf, Tanzunterricht, Cocktail Demo, Quiz Fitness bis zur Disco Night. Da sollte doch wirklich für jeden etwas dabei sein! Und wir, wir erforschten einmal das Schiff. Schauten uns die Lokalitäten an, bummelten durch die Geschäfte, sahen uns – im Vorbeigehen – einige Vorführungen an. Stärkung, sind ja extrem lange Wege (330 m maximal eine Länge). Zwischendurch Mittagessen und wieder relaxen. Die freie Zeit nutzten Eveline und ich zum Buchen unserer Ausflüge. Auch eine lustige Episode gab es bei der geführten Besichtigungstour durchs Schiff in unserem Receptionsbereich. Der Tourguide gab einem Passagier auf die Frage wie er in diesem abgesperrten Bereich gelangen könnte während der Kreuzfahrt? – das ist ganz einfach, sie müssen nur diese Kategorie buchen. Dann können sie das auch genießen. Jetzt geht das nicht mehr! Naja, die Menschen sind schon einmalig. Wenig bezahlen aber alles haben wollen…. Egal, wir sind da und genießen diesen Luxus der Ruhe und Umsorgen unserer Person. Den Abend beschließen wir diesmal im Galaanzug. Natürlich auf Deck 15 und natürlich dekadent ein Gläschen Sekt als Aperitif. Wein natürlich zum Gericht passend und mit stilechter Verkostung des Angebotenen Weines) Bevor ich jetzt auf den nächsten Tag zu sprechen komme ist es wichtig auch die Route und einige sehr nützliche Tipps loszuwerden. Sehenswürdiges und Wissenswertes unserer Reise Dieses Mal habe ich uns austragen lassen vom obligatorischen Serviceentgelt. Ging problemlos. Dafür haben wir gleich am Beginn unseren Butler mit Aufmerksamkeit bedacht und jeden Tag dem dienstbaren Geist mit 1-2 €. Das macht sich positiv auf den Aufenthalt aus. (Dienstbare Geister bezahlt man indem man den Betrag in der Früh ins Bett legt). Unsere aufmerksamen Kellner bekamen das am Ende und auch unser Butler ging nicht leer aus. Außerdem kann ich flexibel sein, wenn jemand sich besondere Mühe gab. Sollte dies jemandem zu radikal sein – es besteht die Möglichkeit jeden x-beliebigen Betrag für die Allgemeinheit zu definieren und den Rest macht man persönlich. Also bitte, wie jeder will. Ausflüge: Generell bezahlt man vorher genauso viel wie an Bord. Allerdings kann es schon sein, dass es Ausflugspakete gibt, welche verbilligt werden (quasi Last Minute). Sollte aber ein Ausflug unbedingt gemacht werden, empfiehlt es sich, diesen bereits vor Antritt der Reise zu buchen (könnte bereits ausgebucht sein, wenn man an Bord buchen möchte)
Sonntag 25.6.17 Ålesund Wettervorhersage: bewölkt, windig und max. 13 Grad Ankunft: 10 Uhr Stadt in Norwegen ist eine Stadt und Kommune in der Provinz Møre og Romsdal in Norwegen. Das durch den Jugendstil geprägte Zentrum wie auch die reizvolle Lage der Stadt und Umgebung machen diese zu einem bedeutenden Ziel für den Tourismus in Norwegen Nach einem gemütlichen Frühstück (7:00 Uhr) war es dann an der Zeit die erste Einfahrt in einen Hafen zu genießen. Bei Sonnenschein und noch einem Getränk konnten wir uns von der Stadt einen ersten Überblick machen. Auch ist die Beschreibung richtig und es fällt schwer, nicht gleich von Bord zu gehen um diese Stadt zu erobern. Bis zu unserem Ausflugsstart, 14:05 Uhr, hatten wir noch gemütlich Zeit zu verbummeln und uns das Treiben im Hafen anzuschauen. Nach dem Essen trafen wir uns bei Conciergerie, bekamen unser Busnummern und dachten wir können gehen. NEIN, diesmal ist es anders. Wir werden von einem Butler zum Bus gebracht. Dort sind die Sitzplätze für uns reserviert! Sehr positiv gestimmt beginnen wir unseren Ausflug. DIE INSELN GISKE UND GODØY - ASD02 Wir fuhren kurz durch die Stadt um durch den Unterwassertunnel auf die Insel Giske zu gelangen, die zu Zeiten der Wikinger eine wichtige Rolle spielte. Die Insel ist nur 2,67 Quadratkilometer groß und hatte 2010 gerade einmal 717 Einwohner. Wir besuchten die Kirche von Giske, eine romanische Marmorkirche aus dem 12. Jahrhundert auf der Südseite der Insel. Von außen betrachtet sehr schlicht. Die Überraschung liegt im Inneren. Dank der perfekten Organisation wurde der Innenraum durch eine Betreuerin erklärt und die hübschen Details hervorgehoben. Kurze Freizeit für einen individuellen Rundgang und daran ging es weiter zur Insel Godøy und dem bezaubernden Fischerdorf Alnes. Sehr klein, aber der hübsche Leuchtturm ist zu präsent, um nicht auf sich aufmerksam zu machen. Dort angekommen werden wir aufgefordert, diesen zu besteigen, aber Achtung, nicht zu viele auf einmal und das auch nur in einem bestimmten Rhythmus. (Stiegen sehr eng!) Auch die im Original erhaltene Wohnung wollte besichtigt werden. Wer genügend Zeit noch hatte, ließ den Wind und die Brandung auf sich wirken. Schließlich hieß es bitte alle einsteigen. Wir fuhren zurück zum Schiff. Den tatsächlichen Abschluss machten wir mit einer kurzen Rundfahrt in Ålesund, einer Stadt, die für ihre herrlichen Jugendstilbauten berühmt ist. Ein sehr schöner Ausflug. Auch das Wetter hat mitgespielt. Rundum zufrieden zurück aufs Schiff. Rechtzeitig um 17:30 kamen wir wieder beim Schiff an und es blieb noch gemütlich Zeit zu entspannen, sich frisch zu machen und uns für das gemütliche Abendessen Elegant herzurichten. Der Abend gestaltete sich im „Wohnzimmer“ mit Musik und Cocktail.
MONTAG 26.6.2017 2. See Tag zwischen Ålesund und Honningsvag Wetter: kühl, regnerisch und unruhige See Unserem Tagesablauf blieben wir aber treu. Ca. 8 Uhr Frühstück. Ach ja, Eveline ist diesmal nicht die „Frühaufsteherin“. Sie entspannt sich auch. Also genüssliches Frühstück. Heute überqueren wir den arktischen Polarkreis und ab sofort sollte die Sonne nicht mehr untergehen. Irgendwann ein Geschäftsbummel. In der Galaxy Disco erfuhren wir wie man Walzer tanzt! Ein Mittagsimbiss und dann Siesta.  Auch ein Besuch im Spa bot sich an. Aufgrund des Seeganges und des schlechten Wetters wurde der Cocktail Empfang auf den 29.6. verschoben. Auch gut. Für alle die nicht im Voraus Spa mitgebucht haben, gibt es immer wieder in der Bordzeitschrift Angebote zu entdecken. Jeden Tag ein anderer Cocktail zum Verkosten. Es ist wirklich immer etwas los. Wir bevorzugen die relax Variante. 
23:41 Uhr !!
Dienstag 27.6. 17 Honningsvåg Wettervorhersage: regnerisch und sehr kühl auch nebelig (natürlich zur falschen Zeit) Ankunft um 13:00 Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es wieder einige Aktivitäten so z.B. um 11:00 Uhr die Arktische Polarkreis Party. Der Höhepunkt ein Kuss des Tintenfisches. Eine hart erarbeitete Urkunde!  Unser Ausflug zum Nordkap ist für 18:20 geplant. Also warm anziehen und pünktlich beim Treffpunkt. Die Busse sind gut besetzt und spucken uns nach ca. 1 Std Fahrt beim Nordkaphaus aus. Damit wir nicht zu schnell am Ziel sind, machen wir Stopp bei den Samen. Rentier fotografieren, und ein wenig im Shop wühlen. Schön war es, die Trachten zu sehen und einen kleinen Einblick zu erhaschen. Aber leben möchte ich nicht so! In unserer Bordzeitung steht zu lesen: Das Tor zum Nordkap. Honningsvag wurde in mittelalterlichen Zeiten als das Ende der Welt bezeichnet. Das Gebiet ist eisigen Winden ausgesetzt und bekannt für die Mitternachtssonne. Diese bietet dem Besucher spektakuläre Landschaften und ein atemberaubendes Panorama. Der Brennpunkt für die Besucher ist die Nordkaphalle, die 1988 gebaut wurde. Außerhalb befindet sich der Globus ein Symbol des Nordkaps, sowie einige große Skulpturen. Erwähnenswert ist vielmehr das es in diesem Bereich die St. Johannes- Kapelle, ein Thailändisches Museum, ein Postamt und noch einiges mehr zu entdecken gibt. Leider hatten wir nicht unbedingt das beste Wetter, aber, wir waren hier und alleine das war die Reise wert. Geplante Abfahrt: 28.6. 2017 um 02:00 Uhr
Mittwoch 28.6.17 Tromsö Wettervorhersage: max 9 Grad bewölkt und mit etwas Glück sonnig Die Fahrt nach Tromsö ist kurz. Wir werden die Stadt um 12 Uhr erreichen. Genau gesagt, es sind 174 nautische Meilen, die wir zurücklegen. Wir können die schneebedeckten Inseln und die schmalen Fjorde genießen und auch der Wettergott meinte es gut, das Wetter wurde immer sonniger. Tromsø ist mit 73.776 Einwohnern die achtgrößte Stadt Norwegens und die größte Stadt im Norden des Landes. Die Provinzverwaltung der Fylke Troms hat hier ebenso ihren Sitz wie der Arktische Rat. Tromsö ist das Tor zur Arktis und genauso stellt man sich das vor. Aufgebaut auf einer kleinen Insel und mit einer langen Brücke mit der Küste verbunden. Gespannt auf den Ausflug genießen wir den Vormittag. Unser Ausflug beginnt um 16:30 Uhr mit dem schon bekannten Prozedere, Nummer des Busses holen und mit Begleitung zum Bus. STADTTOUR, TROMSØ MUSEUM UND SEILBAHN - TSO04 Wir begannen unseren Ausflug mit einem Halt am Tromsø Museum. Interessant die Reiseleiter wollen immer als 1. Am Ziel sein, damit ihre Gruppe das perfekte Erlebnis haben. Hier konnten wir nicht nur archäologische, samisch-ethnologische und die Kirchenkunstausstellungen sehen, sondern es gab auch eine aufregende Nordlicht- Maschine. Danach fuhren wir zur Eismeerkathedrale. Die 1965 erbaute Kirche wird als Gemeindekirche genutzt und wird aufgrund ihres charakteristischen Aussehens oft auch das norwegische Opernhaus genannt. Weiter ging unsere Fahrt zur Seilbahn um auf den 420 Meter hohen Berg Storsteinen hinauf zu fahren. Der Ausblick auf Tromsö und den umliegenden Inseln wollte genossen sein. Leider ist wie immer auf den Ausflügen die Zeit knapp bemessen und so mussten wir alsbald zum Schiff zurück. Noch eine kleine Runde durch das Zentrum und schon sind wir wieder bei unserem Schiff. Es blieb gerade Zeit um sich für das Abendessen „Motto Weiß“ umzukleiden und zu Tisch zu gehen. Auch unser Restaurant hatte nur bestimmte Zeiten offen. Bei dem gemütlichen Abendessen hieß es „Leinen los“. Irritierend, es war 21 Uhr und wir sahen die Sonne. Aber das ist der Zauber dieser Reise. Den Restlichen Abend mit Barmusik in unserem „Wohnzimmer“.
Museum Museum Kreisverkehr im Tunnel Kathedrale Kathedrale
Donnerstag 29.6.17 3. See Tag wenn wir sie sehen können durchgehend sonnig bei 7 bis 9 Grad.  Als Lieblingsfrucht dieser Reise entwickelte sich die Erdbeere. Wann immer es ging wurden sie von uns vernichtet. Ein entspannter Tag mit flanieren am Schiff. Damit der Nachmittag etwas Abwechslung bot, spielten wir eine Runde Würfelpoker. Dann kam der Cocktail mit dem Kapitän und was dann folgte …. Na? Galaabend!  Irgendwann hatten wir den arktischen Polarkreis Richtung Süden wieder überschritten. Das war uns ziemlich egal, wir hatten nur das Wohlfühlprogramm laufen.
23:53 Uhr
Freitag 30.6.17 MOLDE Ankunft 8:00 Uhr Wettervorhersage:  freundlich und auch die Temperaturen liegen schon etwas höher. Geplant 17 – 23 Grad. Frühstück heute schon vor 7 Uhr da wir um 8 Uhr unser Schiff für einen Tagesausflug verlassen. Wir wollen die Landschaft genießen. Wie gewohnt zum Bus und dann fuhren wir zum AUSSICHTSPUNKT TROLLSTIGEN und durch die BEEINDRUCKENDE LANDSCHAFT - MLD06 Diese Gelegenheit, in Norwegens beeindruckender Landschaft zu schwelgen, ließen wir uns nicht entgehen. Gleich zu Beginn dieses unterhaltsamen Ganztagesausflugs fuhren wir durch die Stadt Molde (auch bekannt unter dem Namen Stadt der Rosen). Als Symbol der Stadt gilt der Springbrunnen „das Mädchen mit Rosen“, der nicht weit vom Rathausgebäude liegt. Es ist bemerkenswert, dass sehr viele Rosen auf dem Territorium der Stadt wachsen, obwohl das Klima hier ziemlich rauh ist. Der Springbrunnen stellt ein schönes Mädchen dar, das in den Händen einen großen Rosenstrauß hält. Das wichtigste architektonische Bauwerk ist die Kathedrale, die nicht weit vom Marktplatz zu finden ist. Der Glockenturm ist 50 m hoch, sie ist von allen Punkten der Stadt zu sehen. Die Kathedrale wurde Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet. An der Stelle dieser schneeweißen Kirche lag davor eine kleine hölzerne Kirche, aus dem 17. Jahrhundert. Weiter ging unser Ausflug mit der Fähre. Auf der Fahrt mit der Fähre über den Romsdalsfjorden hatten wir auch gleich Gelegenheit, den Fjord und die Bergeshöhen von Romsdal zu fotografieren. In Vestnes wechselten wir von der Fähre zum Bus.  Wir überquerten das Ørskog- Plateau, fuhren entlang der Küste von Storfjorden. Der Weg führte uns durch viele Ortschaften, zu einem Fotohalt bei den Kokarsteinen. mit herrlichem Blich auf den Fjord Viele nette kleine Orte wie z. B. Stordal, konnten wir bewundern bis wir die fruchtbare Region von Valldal erreichen, die für ihren Erdbeeranbau bekannt ist. Außerdem erhalten wir hier ein vorzügliches Mittagsbuffet., mit nationalen Produkten. Sehr gut war das.  Ein kurzer Zwischenstopp war dann an der Schlucht von Gudbrandsjuvet eingeplant. Die war sensationell, wirklich besonders. Weiter ging es zum Aussichtspunkt Trollstigen, wo sich erneut tolle Fotomotive anboten. Ein Stopp für eine kleine Besichtigungstour zur Aussichtsplattform von wo der Wasserfall in seiner ganzen Höhe sichtbar war. Auch der Blick hinunter in das Tal und auf die Spitzkehren welche auf uns warten – toll! Als nächstes Talfahrt! Die scharfen Kurven der berühmten Trollstigen-Straße, in deren Spitzen man den besten Blick auf Landschaft und Umgebung hat wollten bezwungen werden. Hm, ein prickelndes Gefühl bei Gegenverkehr und an der Außenseite einer Kurve! Der Ausflug führte uns dann weiter zu Europas höchste Steilwand. Bekannt als Trollveggen oder Trollwand. Anschließend fuhren wir am Ufer der Rauma entlang, die für ihren Lachs berühmt ist, passieren die Stadt Åndalsnes an der Küste des Langfjords und gelangten schließlich nach Åfarnes. Nachdem wir den Fjord mit der Fähre überquert haben, führt uns die letzte Etappe des Ausflugs über Brücken und durch Unterwassertunnel nach Molde und zu unserem Schiff zurück. Elegant und mit vielen schönen Bildern lassen wir diesen Tag ausklingen. Bei Sonnenschein bis weit in die Nacht…
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