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Ausflug in die Oberlausitz mit dem Kulturverein Höflein 8. bis 13. Oktober 2012 Montag, 8. Oktober 6°C trocken, sonnig Um 7 Uhr früh geht es los in Höflein. Nach einem Zwischenhalt in Heiligenstadt zur Aufnahme der Wiener Mitfahrenden geht es Richtung Norden. Mittagessen ist in Litomysl reserviert, das auch pünktlich erreicht wird.  In Reichenberg (Liberec) steigt unser erster Führer zu und es gibt die erste Programmmänderung. Der Rundgang durch Reichenberg ist auf den Samstag vormittag verschoben und wir fahren über einige Seitenstraßen durch Nordböhmen nach Johnsdorf, unserem Quratierort in der Oberlausitz. Am Weg dorthin erfuhren wir einiges über unsere Urlabusgegend, ihren Bezug zu Österreich (genauer Österreich-Ungarn) und über die Charakteristika der Landschaft. Als wir um 17 Uhr bei unserem Hotel ankamen, wurden wir mit Schnaps und Häppchen begrüßt. Der Wirt begrüßte uns mit seinem Leierkasten, den wir im Laufe der Wochen noch einge Male hören werden.  Die Zimmer sind geräumig (unseres im 2. Stock) und nett. Koffer aufs Zimmer und hinaus zu einem kurzen Spaziergang, zur Erkundung von Johnsdorf.  Der Dampfzug, den wir schon hörten, war leider schon weg. Also gingen wir vorbei an der lutherischen Kirche und der Schule durch den Kurpark in unser Hotel. Abends gab es ein großes Oberlausitzer Heimat - Gala - Buffet. Dienstag 9. Oktober 5°C leicht bewölkt Vor dem Frühstück gabs um 7:30 Uhr als ersten Programmpunkt “Kneippen” mit Musik und Schnaps. Wassertreten bei diesen Temperaturen gibt dem dtypisch deutschen Begriff “Eisbein” eine ganz neue Bedeutung. Anschließend erst gibts ein gemütliches Frühstück, während dem die Sonne über dem Berg aufging. Nach dem Frühstück erwartete uns schon der “Schäfer Jonas” (der Gründer Jonhsdorfs) mit seinen Schafen zu einer kleinen Ortsbesichtigung. Danach begann eine Rundfahrt durch die nähere Umgebung. In Waltersdorf wurden uns die Besonderheiten der typisch Oberlausitzer Umgebindehäuser erklärt. Diese besondere Hausbauweise wird uns noch die ganze Woche durch fast alle Orte der Oberlausitz begleiten. Im naheliegenden Großschönau besuchten wir die evangelisch-lutherische Kirche, die mit ihren bis zu 2000 Sitzplätzen die zweitgrößte Dorfkirche Sachsens darstellt. Im Wald finden wir immer wieder typische Felsformationen wie diese Kelchsteine.
Kneippen mit Musik der Schäfer Jonas luth Kirche Umgebindehaus Kelchsteine Felskirche
Nach einer kurzen Mitagspause im Hotel brachte uns der Bus nach Zittau zu einer Stadtrundfahrt über den “Grünen Ring”  weiter nach Luckendurf und dem Kurort Oybin. Dort besichtigten wir die Felsenkirche und den netten kleinen Kurort. Nach einem Abstecher ins Schmalspurbahn-Museum bestiegen wir den Dampfzug der ZOJE (Zittau - Oybin - Johnsdorf - Eisenbahn) nach Bertsdorf.  In Bertsdorf mussten wir umsteigen auf den Zug nach Johnsdorf (leider ohne der berühmten Doppelausfahrt).   
Felskirche Zittauer Schmalspurbahn
10. Oktober 6°C bewölkt Wir fahren Richtung Herrenhut, das wurde etwas teuer, dafür haben wir jetzt echte “Herrenhuter Weihnachtssterne”. In Bernstadt kommt dann die Erdachse heran, am entsprchenden Brunnen und das musste mit einem Kräuterschnaps begossen werden. Von dort ging die Fahrt weiter nach Görlitz. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt von Görlitz mit einem Blick über die Neisse nach Polen und einem Imbiss im schärfsten Laden der Stadt musste natürlich acuh das Weihnachtshaus besucht werden. Natürlich wurden einige neue Glaskugeln eingepackt.
Erdachsenbrunnen Rathaus Weihnachtshaus
Von Görlitz ging die Fahrt weiter in das Kloster Marienthal. Die Anlage wird zur Zeit nach einem Jahrtausendhochwasser 2010 umfassend renoviert. Am Abend gabs dann ein 6 Städte - 6 Gänge Menü aus der Oberlausitz.
Donnerstag 11. Oktober 7°C sonnig Wir fahren heute nach Bautzen. Als Zwischenstop wurde Cunewalde gewählt, wo wir im Rahmen eines kleinen ´Spazierganges den Umgebindehaus-Park kennenlernten. In diesem Park werden viele bekannte Umgebindehäuser der Oberlausitz im Modell vorgestellt.  Von dort gings weiter nach Bautzen zu einem Stadtspaziergang durch die Altstadt und einem Imbiss am Marktplatz. Eine Besonderheit stellt die Stadtkirche dar, die aus einer katholischen und einer protestantischen Hälfte besteht.
Umgebindehauspark Umgebindehauspark Kirche - katholische Hälfte Kirche - protestantische Hälfte König-Friedrich-August-Turm König-Friedrich-August-Turm
Auf der Heimfahrt besuchten wir noch Löbau mit dem gußeisernen König-Friedrich- August-Turm. Ein 28 Meter hoher achteckiger Aussichtsturm, der sich vor allem an der byzantinischen und gotischen Ornamentik orientiert.
Freitag, 12. Oktober 6°C, sonnig Heute fahren wir an die Quellen der Spree und nach Zittau. Einige wollen das Fastentuch sehen. Wir besuchten die beiden Spreequellen in Ebersbach und Neugersdorf. Der weitere Weg führte uns nach Obercunnersdorf, einem kleinen Ort mit sehr vielen, schön restaurierten, aber noch immer bewohnten Umgebindehäusern. In Zittau besichtigten fast Alle das Fastentuch, wir waren statt in der Kirche am Bahnhof und hatten das Glück, nochmals die Bimmelbahn abfahren zu sehen. 
Spreequelle Spreequelle Spreequelle Umgebindehäuser Schleifermännchen - Brunnen Salzstadel ZOJE
Abends gab es ein flambiertes Spanferkel.
Samstag, 13. Oktober 5°C, sonnig Die Heimfahrt begann um 08:30 Uhr. Einen kurzen Stop gabs in Reichenberg (Liberec) beim Rathaus.
Rathaus Oberlausitz2012